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Mit Kindern in die Berge
Bewertung:

71229 Leonberg
Deutschland

Mit der ganzen Familie auf Wandertour gehen, kann bei einer guten Planung, jede Menge Spaß machen. Natürlich muss die Wandertour kindgerecht gestaltet werden, damit auch die Kleinen auf ihre Kosten kommen.
Wer sich also für eine Wanderung in den Bergen entscheidet, sollte die Tour so planen, dass sie dem Alter der Kinder entsprechend ist. Es ist durchaus auch ratsam, mit anderen Kindern gemeinsam zu wandern, so wird es den Kindern bestimmt nicht langweilig. Sind die Kinder noch sehr klein, können Sie mit einem Tragegestell auf dem Rücken der Eltern mitgenommen werden.
 
Mit einer "Kraxe" auf den Berg
 
Der Einsatz einer sogenannten Kraxe eignet sich für alle Kinder, die noch nicht über eine längere Strecke laufen können, aber gleichzeitig schon über Stabilität beim Sitzen verfügen. 
Wer sich mit Kind und Tragegestell auf den Weg machen will, sollte selbst über eine gute Kondition verfügen und außerdem ein geübter Wanderer in den Bergen sein. Nehmen Sie gerne Stöcke zu Hilfe, um sich das Tragen zu erleichtern. Das Kind im Tragegestell sollte gegen Wind, Kälte und auch gegen die Sonne ausreichend geschützt werden. Denken Sie daran, dass das Kind nicht selbst geht und daher sein Temperaturempfinden ganz anders aussehen kann, wie Ihr eigenes. Ganz wichtig sind die regelmäßigen Pausen: Nehmen Sie bei einer Pause das Kind aus dem Tragegestell, damit es sich bewegen kann, denn Kinder mögen nicht die ganze Zeit stillsitzen. Stündliche Pausen sind beim Wandern mit Kleinkindern empfehlenswert.
 
Kleine Füße auf großer Wandertour
 
Ab einem Alter von etwa drei Jahren schaffen Kinder schon kleinere Touren auf eigenen Füßen. Je nach körperlicher Entwicklung und Kondition der Kinder sollte die Wandertour geplant werden. Kinder in diesem Alter sind meist neugierig und freuen sich auf die Abenteuer, die die Natur ihnen bietet, allerdings schaffen sie nur kleine Wegstrecken und brauchen öfters eine Pause. Obwohl sich die Kinder während der Pausen meist nur ungern hinsetzen und nach dem Essen lieber den Rastplatz erkunden, sind regelmäßige Pausen sehr wichtig.
Wer mit Kindern auf Bergtour geht, sollte auch kleinere Attraktionen mit einplanen, damit es den Kindern nicht langweilig wird. Hierzu eignen sich Tiere auf der Alm oder ein Spielplatz auf dem Weg. Erkunden Sie gemeinsam mit Ihren Kindern die wunderschöne Natur in den Bergen, zeigen Sie Ihnen schöne Bäche, machen Sie Ihre Kinder auf wunderschöne Blumen aufmerksam und betrachten Sie gemeinsam interessante Steine.
 
Die richtigen Schuhe und mehr
 
Wer sich zum Wandern in den Bergen auf den Weg macht, muss unbedingt auf das richtige Schuhwerk achten. Es ist nicht ratsam, mit Turnschuhen in den Bergen zu wandern. Erwachsene und Kinder sollten mit Wanderschuhen ausgestattet sein, die über die Knöchel gehen. Ebenso wichtig ist Kleidung, die vor Wind, Kälte und Regen schützt. Außerdem gehört Ersatzkleidung in den Wanderrucksack, damit ein verschwitztes T-Shirt oder ein nasser Pullover mit trockener Kleidung gewechselt werden kann. Die Sonne zeigt sich in den Bergen sehr intensiv, daher müssen Sie auch an eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor denken. Eine Kopfbedeckung ist ebenfalls für Kinder und Erwachsene wichtig.
Nehmen Sie in jedem Fall auch eine kleine Reiseapotheke mit auf die Wandertour: Pflaster, Wundsalbe und Verbandsmaterial gehören auch in den Wanderrucksack. Vergessen Sie auch nicht ein Taschenmesser und ein Handy einzustecken.
Viele Kinder wollen gerne selbst einen Rucksack tragen. Befüllen Sie den Rucksack des Kindes bitte nur mit leichten Sachen.
 
Die Brotzeit in den Bergen
 
Wandern macht hungrig und die richtige Verpflegung nimmt einen großen Stellenwert beim Packen des Rucksackes ein. Am besten eignen sich die klassischen belegten Brote, dazu hart gekochte Eier und klein geschnittenes Obst oder Gemüse. Süßigkeiten gehören nur in kleiner Menge in den Wanderrucksack. Dafür nehmen Sie große Mengen an Getränken mit – mindestens ein Liter pro Person ist empfehlenswert. Bieten Sie Ihren Kindern immer wieder Getränke an, denn wer wandert, verliert jede Menge Flüssigkeit und dieser Flüssigkeitsverlust muss relativ zeitnah wieder aufgefüllt werden. 
 
Sicherheit steht an erster Stelle
 
Eins gleich vorne weg: Kinder sehen die Gefahr ganz anders als die Erwachsenen und können daher nur sehr bedingt für die eigene Sicherheit sorgen.
Wer mit Kindern in den Bergen wandert, sollte nicht an jeder Ecke eine Gefahr sehen, dennoch ist bei einer Bergwanderung Vorsicht geboten. Planen Sie eine Tour, die keine gefährlichen und allzu steilen Passagen enthält, und weisen Sie Ihre Kinder immer wieder auf mögliche Gefahren hin.
Lassen Sie Ihre Kinder niemals aus den Augen, außerdem sollten die Kinder nicht zu weit vorausgehen und schon gar nicht hinter Ihnen sein. Beim Anstieg ist es ratsam, die Kinder vor sich selbst gehen zu lassen, falls sie abrutschen, können Sie die Kinder halten.
Ein Gewitter in den Bergen ist nicht selten – vermeiden Sie Wanderungen durch ein Gewitter ebenso wie Wanderungen durch Steinschlagareale.
 
Wenn die Motivation nachlässt
 
Wird gemeinsam mit anderen Kindern gewandert, besteht kaum die Sorge, dass die Motivation nachlässt, denn die Kleinen unterhalten sich gegenseitig. Gibt es dennoch kleine Tiefs, können bestimmte Spiele sehr hilfreich sein: Wer sieht die schönsten Blumen, wer entdeckt zuerst die Almhütte und wer weiß, wie viele Schnecken auf dem Weg kriechen?
Die Natur bietet viel Interessantes, es will nur entdeckt sein!
 
Bildnachweis: © rupbilder - Fotolia.com, © Aamon - Fotolia.com
Anfahrtsbeschreibung
Mit Kindern in die Berge

71229 Leonberg


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